Ein Vorbild für Griechenland?

Veröffentlicht am 10.12.2012 in Arbeit & Wirtschaft

Das Regionalgeld „Chiemgauer“ könnte nun sogar als Vorbild für neue Währungen in Griechenland dienen. Erst kürzlich sei eine Delegation des Chiemgauer Regionalgeld e.V. vom Deutschen Generalkonsul nach Thessaloniki eingeladen worden, berichtete Geschäftsführer Christian Gelleri bei einem gemeinsamen Informationsabend des Vereins mit den SPD-Verbänden Rosenheim-Stadt und Rosenheim-Land im Happinger Hof.

Eine Parallelwährung wie der Chiemgauer würde laut Gelleri beispielsweise „verhindern, dass weiterhin so viel Geld aus Griechenland abfließt. Zudem würde die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes wieder deutlich steigen und dadurch die Wirtschaft angekurbelt.“
Auch ich bin vom Chiemgauer angetan. Er ist eine absolute Bereicherung für unsere Region. In der Tat liest sich die mittlerweile zehnjährige Geschichte des Chiemgauers wie eine einzige Erfolgsstory. „Angefangen als kleines Schulprojekt an der Freien Waldorfschule in Prien, sind wir mittlerweile Europas führendes Regiogeld und finden weltweit Anerkennung“, schwärmte der Vereinsvorsitzende Christophe Levannier.

Das Modell ist simpel: Verbraucher, die die regionale Wirtschaft ankurbeln und gleichzeitig gemeinnützige Vereine unterstützen möchten, können beispielsweise bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling Euros im Verhältnis 1:1 in Chiemgauer tauschen und mit diesen bei mittlerweile 600 Unternehmen in der Region Rosenheim und Traunstein einkaufen. Im vergangenen Jahr wurden in der Region bereits rund 6 Millionen Chiemgauer umgesetzt. Heuer, so hofft Geschäftsführer Gelleri, werden es sogar schon knapp 7 Millionen sein. Mehr unter www.chiemgauer.info.

Foto:
Sind stolz auf Europas erfolgreichstes Regionalgeld: Chiemgauer-Vorsitzender Christophe Levannier, Landtagsabgeordnete Maria Noichl und Geschäftsführer Christian Gelleri (von links)
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Homepage Maria Noichl, MdL

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