PNP 13.12.14: Gerhard Rausch ist neuer Jugendreferent

Veröffentlicht am 14.12.2014 in Kommunalpolitik

Seit der Kommunalwahl vakantes Amt einstimmig besetzt – Klare Zielsetzungen

Garching. Das seit der neuen Wahlperiode unbesetzte Jugendreferat in der Gemeinde ist vergeben: Gerhard Rausch sagte in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend zu, die Aufgabe zu übernehmen und formulierte dabei klare Ziele. Der SPD/DU-Gemeinderat wurde danach einstimmig mit dem Posten betraut. Er tritt die Nachfolge von Benjamin Peterlunger (FW) an, der sich zu Beginn der neuen Ratsperiode aus dem Referentenamt zurückgezogen hatte. Die Besetzung war schon einige Male Thema im Gremium (wir berichteten), nun ist sie geklärt.

Noch ungewiss sind die künftigen Räumlichkeiten des Jugendtreffs, vor allem wenn die Kirche den Pfarrsaal – wie angekündigt – abreißen wird. Zumindest aber ist für die gemeindliche Jugendarbeit nun die "Personalie Jugendreferent" entschieden. Es habe aber klärende Gespräche "hinter den Kulissen" gebraucht, bevor sich Rausch bereit erklärte, das Amt zu übernehmen und die Jugendarbeit in der Gemeinde mit "gewissen Zielsetzungen" fortzuführen.

Bürgermeister Christian Mende teilte dies in der Sitzung den Räten mit. Der Bürgermeister verhehlte dabei nicht, dass "es schwierig ist in einer Zeit nicht so gut gefüllter Kassen, diese Betreuungsarbeit zu leiten". Pauschal sagte er zu, das Referat mit entsprechenden Mitteln ausstatten zu wollen.

Gerhard Rausch machte in seinem Statement deutlich, dass "ich meine Aufgabe nicht darin sehe, den Jugendtreff einmal pro Woche auf- und wieder zuzusperren". Vielmehr habe er klare Ziele wie beispielsweise auf längere Sicht gesehen die Anstellung eines Sozialarbeiters. Dies könnte gegebenenfalls zusammen mit anderen Kommunen geschehen. "Wenn wir in dieser Wahlperiode das schaffen, was die letzten 30 Jahre nicht gelungen ist, haben wir schon viel erreicht." Kurzfristig, so gab der Diplom-Psychologe seinen Ratskollegen gegenüber bekannt und präzisierte dies auch auf Nachfrage der Heimatzeitung gegenüber, wolle er mit Jugend-Verantwortlichen aller Vereine in der Gemeinde in Kontakt treten, "um deren Bedarf zu analysieren, Erfahrungen auszutauschen, gegebenenfalls zu organisieren und zu vernetzen".

Im Oktober habe bereits ein Gespräch mit Schul-, Kirchen- und Kommunalvertreter mit dem Sozialarbeiter der Gemeinde Burgkirchen stattgefunden, in dem dieser seine Arbeit konkretisierte. Für den 11. Februar 2015 sei mittlerweile ein Termin mit dem neuen Kreis-Jugendpfleger Hubert Krumbachner festgelegt, bei der die örtlichen Jugend-Verantwortlichen eingeladen sind und gezielte Fragen stellen können. Den regelmäßigen Dialog zwischen ihm und den Vereins-Jugendleitern sieht Gerhard Rausch als wichtigen Baustein seiner Arbeit.Weiter gelte es, das anstehende Raumproblem anzugehen, für das "wir jetzt noch etwas Luft haben".

Dass ihm "der Zuspruch für die Jugendarbeit der Gemeinde von allen Fraktionen" wichtig sei, "weil es ja auch für alle ein Thema im Wahlkampf war", machte der Sprecher deutlich. Ansonsten habe sein Engagement "wenig Sinn". Das einstimmige Votum des Gemeinderates, ihm diese Aufgabe anzuvertrauen, sah nicht allein der neue Jugendreferent am Ende des Tagesordnungspunktes als recht positives Zeichen dafür an.

sg

 
 

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