PNP 23.01.17: 94 Prozent für den A94-Mann

Veröffentlicht am 26.01.2018 in Unterbezirk

Will es nochmal wissen: Günther Knoblauch (2.v.r.) bekam 94 Prozent der Stimmen und stellt sich damit zur Wiederwahl für den Landtag zur Verfügung. Sein SPD-Kollege Hubert Rothmayer (2.v.l.) will es erstmals in den Bezirkstag schaffen; er bekam 100 Prozent. Zu diesem Ergebnis gratulierten ihnen die Unterbezirksvorsitzende Annette Heidrich und der Kandidat für Mühldorf, Kilian Maier. - Foto: Nöbauer

MdL Günther Knoblauch als SPD-Landtagskandidat nominiert – Hubert Rothmayer will in den Bezirkstag

Burghausen. Viele hätten ihn in den letzten Wochen und Monaten immer wieder angesprochen, ob er angesichts seines doch etwas fortgeschritteneren Alters von 69 Jahren nochmal kandidiert. "Ich habe mich entschieden: Ja, ich mache es." MdL Günther Knoblauch erntete dafür großen Applaus der rund 70 Genossen auf der Stimmkreiskonferenz der SPD am Montagabend im Burghauser Bürgerhaus. 47 der 50 Delegierten stimmten für den Mühldorfer. Alle 50 Stimmen konnte Hubert Rothmayer auf sich vereinen. Der Altöttinger zieht ins Rennen um den Bezirkstag.

Eingangs der Versammlung berichtete Unterbezirks-Vorsitzende Annette Heidrich über den SPD-Parteitag, den sie tags zuvor besucht hatte. In Sachen GroKo hatte sie dort mit "Nein" gestimmt. "Ich habe mich gegen eine Weiterverhandlung mit der Union ausgesprochen." Dies, sowie das knappe Ergebnis für Weiterverhandlungen, sei aber nicht, um den Parteivorsitzenden Martin Schulz zu schädigen, sondern "wir vertrauen einfach der Union nicht mehr, weil sie einen Vertrauensbruch begangen hat", so Heidrich. Die SPD sieht sie jetzt in einer guten Verhandlungsbasis: In Berlin würde man nun sehen, dass es noch einiges mehr an SPD-Inhalten im Regierungsprogramm braucht, sonst könnte die Basis der Partei am Ende gegen die GroKo stimmen.

Hausherr und Bürgermeister Hans Steindl bescheinigte den Politikern in Berlin, dass sie zu weit weg von den Leuten seien. Kommunalpolitiker, wie er und Günther Knoblauch es seien, hätten da einen viel besseren Einblick. "Er ist ein Kämpfer von Anfang an bis heute. Es gibt keinen, der so viele Verdienste um die A94 hat wie er. Günther Knoblauch ist der geborene Kommunalpolitiker."

Das sahen auch die meisten der anwesenden Genossen so. Mit 47 von 50 möglichen Stimmen nominierten sie ihn als Direktkandidaten der SPD im Kreis Altötting für die Landtagswahl im Oktober. Die bisher fünfjährige Amtszeit Knoblauchs im Maximilianeum soll dann eine Fortsetzung finden.

Er selbst hat schon genaue Vorstellungen, wie er es anpacken will. "Man muss für die Menschen da sein und ihnen zuhören. Wenn man die Leute nicht ernst nimmt, dann nehmen sie einen selbst nicht mehr ernst." Die Zusammenarbeit der Kreise Altötting und Mühldorf sei für ihn elementar, um die Region zu stärken.

Werde er gewählt, wolle er sich für eine bessere ÖPNV-Anbindung einsetzen, sich um die Verbesserung der ärztlichen Versorgung vor Ort kümmern und darum schauen, dass auch Schulen vor Ort bleiben. "Wir gehen auf eine Katastrophe zu, wenn sich hier nichts ändert." Das habe auch die CSU erkannt, schließlich sei im Zehn-Punkte-Plan des künftigen Ministerpräsidenten Markus Söder sehr viel SPD-Inhalt.

Für ähnliche Dinge will sich Hubert Rothmayer einsetzen, falls er in den Bezirkstag gewählt wird. Alle 50 Delegierten stimmten auf der Versammlung für den 54-jährigen Altöttinger Stadtrat. Soziales, Bildung, Gesundheit und Kultur nannte er als seine wichtigen Punkte. Durch langjährige Vorstandstätigkeit bei der AWO seien ihm die Probleme der älteren Generation bekannt, durch viele Jahre im Stadtrat sei er nahe am Menschen dran. "Es ist an der Zeit, Oberbayern noch sozialer zu machen."
- ala

 
 

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